Mach mich reiner

Zwei Damen auf dem Weg zur Vollkommenheit

Musikalisch – Clownesk –Feministisch
Gisela Matthiae und Bärbel Fünfsinn

mach mich reiner 01 clownin gisela matthiaemach mich reiner 02 clownin gisela matthiaeAuf einem Seminar zum Thema: „Wege zur inneren Schönheit“ treffen sich zwei Damen. Sie sollen sich in der Kleingruppe über Askese verständigen und
gemeinsam meditieren.  Die eine ist naiv und lustig. Doch im Leben hatte sie bisher wenig Glück. Der erhoffte Erfolg als Sängerin blieb aus, mit einem Partner klappte es auch nicht. Auf der Suche nach mehr Zufriedenheit nimmt sie alles mit: Yoga, Diäten, Meditation.
Ihr Gegenüber ist eine engagierte Kämpferin für Gerechtigkeit. Sie übt schon lange einen einfachen Lebensstil. Doch die Lebensfreude kommt zu kurz. 

Zwei unterschiedliche Einsichten prallen aufeinander. Die gemeinsame Meditation ist schwierig. Jedoch singen sie zusammen gut. Sie besprechen diverse aktuelle politische und persönliche Themen. Wut- und Trauerausbrüche gehören dazu wie auch fromme, freche und feine Lieder. Langsam nähern sich die beiden an. Die Erleuchtung ist garantiert….

Dr. Gisela Matthiae, „die Clownin“, und Bärbel Fünfsinn, Musikerin, beide auch Theologinnen, entwickelten ein Stück, in dem die ZuschauerInnen – nur die, die
auch nach Vollkommenheit streben – sich leicht wieder erkennen können.
Eigentlich ist alles ganz ernst. Die beiden Damen präsentieren ihre Auseinandersetzungen jedoch so komisch und mit viel Musik, dass für beste
Unterhaltung gesorgt ist.

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Anfragen an:

Dr. Gisela Matthiae
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Tel: 06051/472 480

Bärbel Fünfsinn
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Tel: 040/319 24 86
www.baerbelfuenfsinn.com

 

 
Presse

"(...) Die beiden Protagonistinnen (...) pflegen das leichte Spiel im Umgang mit der Sprache, gewürzt mit mimischen und gestischen Sinnesreizen, schalten jedoch auch jäh um auf trefflich bitterböse Gesellschaftskritik, die Übergänge sind manchmal fließend. Henriette lotet mehr die Möglichkeiten aus, tändelt mit den Gegebenheiten, Justine ist eher jene, welche der Weisheit vorletzten Schluss bereits gefunden zu haben glaubt.
Während Henriette Yogaübungen wie "Dornhaltung" oder "Heldinnenhaltung" zelebriert, befasst sich Justine mit Lesestoff: "Reich und glücklich in nur 30 Jahren - man lebt ohne Begierden, das braucht etwas Zeit". (...)
Henriette bereitet Smoothies vor ("das Rezept ist von Hildegard von Bingen"), Justine leitet als die Erfahrene die "Zeit für Meditation" an: "Spür deine Sitzhöcker, nimm Bodenkontakt auf, die Knie sind senkrecht über dem Knöchel" und "stellt dir vor, ein seidener Faden geht vom Scheitelpunkt zum Kosmos, der Blick geht in alle Ferne, du fixierst nichts". Was für fünf Minuten der Zentrierung, der Fokussierung, letztlich der Befreiung dienen soll, endet abrupt mit Henriettes Griff zum Smartphone. (...)

Die Kabarettistinnen zeigen Zwiespalte auf ("statt in Somalia oder Lateinamerika zu helfen, mache ich Hausaufgabenbetreuung"), necken das Publikum ("beim Betrachten der Herren und Damen im Raum fällt fast jeder der Vergleiche zu meinen Gunsten aus"). Sie singen das Loblied auf sich selbst ("ich kann mir nicht helfen, ich finde mich schön - die klassische Linie und auch mein Esprit, die hellwachen Augen und auch mein Genie"), benennen Worte wie "Flüchtlingsschwemme" kritisch als irre führend, prangern "unseren Lebensstil" an.
Die Frauen auf der kleinen Bühne gaben den Zuhörern viele Anstöße, über sich selbst und die großen Zusammenhänge nachzudenken. Das Publikum goutierte mit oft bestätigendem Nicken, vielfachem Geschmunzel und Applaus. (...)
Das Duo sang entsprechend voller Überzeugung und Leidenschaft (...).

(...) Sie sind ein harmonisierendes, sehr gut eingespieltes Duo, ergänzen sich prächtig. Die beiden zeigen sich zudem sprachlich, gesanglich sowie instrumental auf der Höhe."
© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 09.05.2017