Clownerie bewahrt vor Fanatismus

Oberösterreische Nachrichten Samstag, 2. März 2019

logo ooenachrichtenÜber Masken im Fasching, im Alltag
und in der Clownerie

Gisela Matthiae in einem Interview mit Klaus Buttinger in der Wochenendausgabe der Oberösterreischischen Nachrichten aus Linz

Humor hat mit geistiger Weite zu tun

Evangelische Zeitung 40/2017, S.7  Artikel als pdf

Evangelische ZeitungDas Christentum hat sich zu schwer getan mit dem Lachen, sagt Clownin Gisela Matthiae

Interview mit Dr. Gisela Matthiae.

Gott ist eine Frau, zudem noch ein Clown

Von Kathrin Ueltschi auf SRF 2 Kultur, 26.2.2017, 8:30 Uhr

SRFDie Theologin Gisela Matthiae hat das Bild Gottes als Clown geschaffen. Nicht nur als Provokation. Die feministische Theologin ist ausgebildete Clownin und findet, Humor und Glaube lassen sich gut vereinen.

«Ja, es ist frech, Gott als Clownin zu bezeichnen», gibt die Theologin Gisela Matthiae zu. Sie wolle damit nicht Gott verunglimpfen, wie ihr Kritiker vorgeworfen haben, erklärt sie mit einem Lächeln. Den Mut, neue Gottesbilder zu kreieren, schöpfe sie aus dem Christentum selbst.

Heute sollte in der Kirche herzhaft gelacht werden

NZZ am Sonntag, 15.4.2017, Quelle: NZZamSonntag

nzz sonntagWitze und Gelächter gehörten bis ins 19.Jahrhundert hinein fest zu jedem Ostergottesdienst. Erst allmählich wird das sogenannte Osterlachen wieder entdeckt – zum Glück,
meint Gisela Matthiae

Wenn am heutigen Ostersonntag von einer Kanzel ein Witz ertönt und die Predigt voller wird in dieser Kirche wohl der alte Brauch des Osterlachens praktiziert. Der Gemeinde soll ein Lachen entlockt werden. Einmal gelingt das, einmal überhaupt nicht. Wer geht schon zum Lachen in die Kirche?

Lachen kann man lernen

Von Erika Pichler in: Die Presse 27.01.2017 

Logo Die PresseHumor. Kurse zum Thema Humorberatung, Clownerie oder Lachyoga helfen, nicht nur im Fasching mehr Gelassenheit und Lockerheit in den (beruflichen) Alltag zu bringen.

Auch wenn so manche Narrensitzung in diesen Tagen es so verkaufen möchte: Nicht jedes in einer Büttenrede billig erzielte Publikumsgejohle hat mit Humor zu tun. „Humor ist nicht automatisch gleichzusetzen mit Lachen und Witzigsein, auch wenn er eine schalkhafte Komponente hat“, sagt der Humorberater Michael Trybek.